CHECKLISTE FÜR BETRIEBE
Den DGUV 3 Prüftermin vorbereiten.
Weniger Rückfragen. Ein klarer Ablauf.
Eine gute Vorbereitung erleichtert die Abstimmung und die Zuordnung der Prüfergebnisse. Mit dieser Checkliste bereiten Sie die Geräteprüfung in Ihrem Betrieb vor, ohne vorab jede technische Einzelheit kennen zu müssen.
Wie läuft die DGUV 3 Geräteprüfung ab?
Zuerst stimmen wir Geräteumfang, Standort und Termin ab. Vor Ort folgen die Sichtprüfung, die erforderlichen elektrischen Messungen und die Erprobung der vereinbarten Geräte. Anschließend werden die Ergebnisse zugeordnet, dokumentiert und die Geräte gekennzeichnet. Festgestellte Mängel werden mit Ihnen besprochen.
Wie lange der Termin dauert, hängt vom Gerätebestand und den Bedingungen vor Ort ab. Teilen Sie uns deshalb bereits bei der Anfrage mit, welche Bereiche zu berücksichtigen sind und wann die Geräte zugänglich sind.
Vor der Terminvereinbarung
- Alle Standorte nennen. Anschriften, Gebäude und die jeweils zuständige Ansprechperson zusammenstellen.
- Gerätebestand abschätzen. Gerätearten und ungefähre Anzahl nennen. Arbeitsplätze, Werkstatt, mobile Ausstattung und Gemeinschaftsräume berücksichtigen.
- Unterlagen bereithalten. Vorhandene Gerätelisten und frühere Prüfprotokolle für die Abstimmung nutzen.
- Besonderheiten mitteilen. Eingeschränkten Zugang, besondere Geräte und betriebliche Abläufe bereits bei der Anfrage nennen.
Für den Prüftag
Sorgen Sie dafür, dass die vereinbarten Geräte zugänglich sind. Mobile Werkzeuge und Ladegeräte sollten am abgesprochenen Einsatzort verfügbar sein. Informieren Sie die betreffenden Mitarbeitenden über den Termin und benennen Sie eine erreichbare Ansprechperson.
Bei der Prüfung können Geräte zeitweise vom Netz getrennt werden. Stimmen Sie daher ab, wie mit laufender Arbeit und Geräten umgegangen wird, deren Abschaltung besonders geplant werden muss. Änderungen am Gerätebestand teilen Sie uns möglichst vor dem Termin mit.
Nach der Prüfung
Bewahren Sie die Prüfprotokolle so auf, dass sie den Geräten zugeordnet werden können. Besprechen Sie dokumentierte Mängel und das weitere Vorgehen. Geräte mit sicherheitsrelevanten Mängeln dürfen nicht weiter verwendet werden.
Prüffristen sind nicht für jeden Betrieb und jedes Gerät gleich. Einsatzbedingungen, Beanspruchung und die Gefährdungsbeurteilung sind bei ihrer Festlegung zu berücksichtigen.
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